Karsten McGovern

Willkommen

Karsten McGovern Portrait

Entscheidungen prägen unser Leben. Sei es durch Politik, in Organisationen oder in Unternehmen. In den letzten Jahren konnte ich viele Erfahrungen in dieser Hinsicht als Dezernent und stellvertretender Landrat in der Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf aber auch als Abgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen in der Regionalversammlung Mittelhessen und im Landeswohlfahrtsverband Hessen sammeln. Auf dieser Homepage finden Sie Informationen zu aktuellen Entwicklungen in diesen Bereichen und zu meiner beruflichen und politischen Tätigkeit. Außerdem können Sie ein bisschen mehr über mich erfahren und was ich in meinen Leben gemacht habe.
Danke für den Besuch!

Austausch und Angebot

Sie suchen jemand mit Praxiserfahrungen in der Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung sowie wissenschaftlichem Hintergrund zum Austausch? Dann freue ich mich über eine Kontaktaufnahme z.B. über Xing oder auch direkt per Mail.

Als stellvertretender Landrat im Landkreis Marburg-Biedenkopf hatte ich über viele Jahre Gelegenheit zur Gestaltung sozialer Wirklichkeit (siehe Abschnitt "Erfolge"). Außerdem konnte ich mich vorher und auch seit letztem Jahr wissenschaftlich mit verschiedenen Themen - überwiegend im Bereich der Jugendhilfe, Sozial- und Integrationspolitik aber auch der Wirtschaftsförderung - auseinandersetzen. Gerne biete ich meine Erfahrungen in Bezug auf politische Kommunikation, die Steuerung kommunaler Verwaltungen und die Vorbereitung und Herstellung politischer Entscheidungen an. Das Spektrum meiner Angebote umfasst:

  • Politische Kommunikation überdenken! Reflexion und Neuausrichtung der Interessenpolitik von Verbänden, Organisationen und Unternehmen
  • Politische Steuerung kommunaler Verwaltungen und kommunaler Unternehmen
  • Fachliche Expertise bei der Implementation politischer Programme auf lokaler Ebene
  • Coaching und Fortbildung für Führungskräfte in Politik und Verwaltung
  • Mit Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung umgehen: Beratung von Verbänden, freien Trägern und Unternehmen
  • Erarbeitung von Handlungsstrategien in ausgewählten Politikfeldern:
    • Bildung, Gesundheit, Jugend, kommunale Jobcenter (SGB II)
    • Gebäudemanagement, Wirtschaftsförderung und ÖPNV Nachhaltigkeit

Über mich


Beruf

1984-1992:

Schule und Abitur in Bad Dürkheim, Mannheim und Ludwigshafen

1993-1994:

Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie in Mannheim und Marburg mit Abschluss als Diplom- Politikwissenschaftler.

1995-1999:

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin

1996:

Regionalmitarbeiter des Landtagsabgeordneten Alexander Müller

1996-2001:

Promotion und Erwerb des Doktors der Philosophie in Marburg mit einer Arbeit über Wirtschaftsförderung und Innovationsfähigkeit kommunaler Politik

2001-2003:

Selbständige Tätigkeit als Wissenschaftler und Berater im Bereich Sozialpolitik und Organisationsentwicklung

2003-2014:

Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter beim Kreisausschuss des Landkreises Marburg-Biedenkopf Erster Kreisbeigeordneter und damit Stellvertreter des Landrates des Landkreises Marburg-Biedenkopf In dieser Funktion auch Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit Marburg Aufsichtsrats- und Präsidiumsmitglied im Rhein-Main-Verkehrsverbund Vertreter des Hessischen Landkreistages im Landesschulbeirat und Mitglied in der Projektleitung Benchmarking der Optionskommunen des Deutschen Landkreistages. Seither

Lehrauftrag an der Uni Kassel

Beratung und Fortbildung Politische Kommunikation und Fachberatung mit Schwerpunkten in Bildung, Gesundheit, Flüchtlingshilfe, Integration, Jugend und Soziales Gebäudemanagement, Nachhaltigkeit, Wirtschaftsförderung Kommunalverwaltung, Kommunal- und Landespolitik

Politik

1993 - 2001:

Abgeordneter des Kreistages des Landkreises Marburg-Biedenkopf, zuletzt Fraktionsvorsitzender

1993 bis heute:

Mitglied der Regionalversammlung Mittelhessen
Fraktionsvorsitzender und Präsidiumsmitglied

Seit 1994:

Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen

2005 bis heute:

Abgeordneter im Landeswohlfahrtsverband Hessen und stellv. Fraktionsvorsitzender

Erfolge im Landkreis Marburg-Biedenkopf

Inhaltliche Verbesserungen und Haushaltsausgleich

Zu den zentralen Ergebnissen meiner Arbeit als Dezernent und stellvertretender Landrat des Landkreises Marburg-Biedenkopf zählen die nachfolgend bespielhaft aufgeführten inhaltlichen Verbesserungen. Zugleich konnte ich auch dazu beitragen, dass der Landkreis als einziger in Hessen schon 2012 einen Überschuss im Haushalt hatte. Damit können Altdefizite abgebaut und Investitionen in die Zukunft, wie z.B. der flächendeckende Breitbandausbau finanziert werden.

Inhaltliche Verbesserungen und Haushaltsausgleich

Zu den zentralen Ergebnissen meiner Arbeit als Dezernent und stellvertretender Landrat des Landkreises Marburg-Biedenkopf zählen die nachfolgend bespielhaft aufgeführten inhaltlichen Verbesserungen. Zugleich konnte ich auch dazu beitragen, dass der Landkreis als einziger in Hessen schon 2012 einen Überschuss im Haushalt hatte. Damit können Altdefizite abgebaut und Investitionen in die Zukunft, wie z.B. der flächendeckende Breitbandausbau finanziert werden.

„Deutscher Lernatlas sieht Marburg-Biedenkopf hessenweit auf Rang vier“, Hinterländer Anzeiger Ende 2011

„Deutscher Lernatlas sieht Marburg-Biedenkopf hessenweit auf Rang vier“, so titelte der Hinterländer Anzeiger Ende 2011 und bezog sich dabei auf eine Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung, die die Lernbedingungen in allen Kreisen Deutschlands ausgewertet und verglichen hat. Untersucht wurden: Schulisches Lernen, Persönliches Lernen, Berufliches Lernen und Soziales Lernen. Auf diesen Ergebnissen kann man sich nicht ausruhen, sie bestätigen jedoch eine Reihe von Anstrengungen, die offenbar Früchte tragen, wie etwa der überdurchschnittlich hohe Wert bei den erfolgreichen Abschlüssen einer Berufsausbildung. Der liegt bei 74,69 Prozent und Hessen bei 68,4 Prozent. Jugendliche haben in Marburg-Biedenkopf also überdurchschnittlich gute Chancen eine Berufsausbildung zu machen. Dies ist ein gemeinsamer Erfolg aller Beteiligter, die sich in den letzten Jahren engagiert haben. Der Landkreis hat mit der Jugendberufshilfe und der OloV-Koordination einen wesentlichen Anteil daran gehabt.

Familienfreundlicher Landkreis

Die PrognosAG hat 2012 die Familienfreundlichkeit der Landkreise in Deutschland vergleichend untersucht. Ergebnis der Landkreis Marburg-Biedenkopf zählt zu den besten 25% in Deutschland. Das ist eine tolle Gemeinschaftsleistung aller Städte und Gemeinden und des Landkreises, der mit vielfältigen Beratungsangeboten dazu ebenfalls zum Ergebnis beiträgt.

Flächendeckendes Beratungsangebot Null bis Sechs bekommt Hessischen Präventionspreis

Eine unabhängige Fachjury hat im Jahr 2012 das von mir maßgeblich initiierte flächendeckende Beratungsangebot Null bis Sechs mit dem ersten Hessischen Präventionspreis ausgezeichnet. Durch frühe Hilfen und niedrigschwellige Beratung von Eltern mit Kindern von Null bis Sechs Jahren wird ein Beitrag zur sozialen und gesundheitlichen Prävention geleistet und Kinder mehr Chancen gegeben.

Die Technische Hochschule Mittelhessen startet 2012 mit einem Studienangebot an der Beruflichen Schule in Biedenkopf

Durch die Initiative von Unternehmen im Hinterland ist es gelungen, dass die Technische Hochschule Mittelhessen im Rahmen des Studium Plus ab dem Wintersemester 2012/2013 ein Ingenieurstudienangebot Fachrichtung Formgebung in Biedenkopf bietet. Für die Region und die Unternehmen ist das ein wichtiger Schritt zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region. Der Landkreis als Schulträger hat einen wichtigen Anteil, da er die Räumlichkeiten dafür in den beruflichen Schulen bereitstellt. „Für das Hinterland ist die Etablierung eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums in Biedenkopf ein wichtiger Schritt, um gut ausgebildete junge Leute in der Region zu halten und für die Region zu gewinnen“, sagt dazu Schuldezernent Dr. Karsten McGovern.

Verbessertes Beratungsangebot bei Pflegebedürftigkeit

Die Verbesserung der Beratungssituation bei Pflegebedürftigkeit war eine der wesentlichen Zielsetzungen der letzten Jahre. Zwei Maßnahmen haben dazu beigetragen, dies Ziel zu erreichen. Zum einen wurden personelle Kapazitäten in der Kreisverwaltung geschaffen, um auch in Pflegefragen kompetent beraten zu können (sog. Case- Management). Zum anderen wurde der Pflegestützpunkt für den gesamten Landkreis gemeinsam mit den Pflegekassen eingerichtet. Seither wird das Beratungsangebot sehr rege in Anspruch genommen und stößt schon an Grenzen.

Depression als Problem erkannt

Der Landkreis hat als Arbeitgeber aber auch bei der Betreuung langzeitarbeitsloser das Problem steigender depressiver Erkrankungen erkannt und setzt gezielte Maßnahmen ein, um den Betroffenen Unterstützung zu geben. Gemeinsam mit dem Bündnis gegen Depression und durch Beratungsangebote z.B. der Lok Stadtallendorf werden Maßnahmen durchgeführt.

Kreisjobcenter ist im Vergleich sehr gut aufgestellt!

Der Landkreis hat seit 2005 die Zuständigkeit für das SGB II also die Grundsicherung für Menschen, die länger arbeitslos sind oder keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Als Sozialdezernent habe ich mich dafür eingesetzt, dass wir zuständig sind und seither auch die Verantwortung für diesen Bereich. Besieht man sich Leistungsvergleiche so zeigt sich, dass das Kreisjobcenter sehr gut dasteht und ich damit sagen kann, dass bei uns den betroffenen Menschen im Vergleich gut geholfen wird. Bei wichtigen Kennzahlen, wie z.B. der sog. Integrationsquote, also der Anzahl von Menschen die einen Anstellung finden, ist das KJC auf dem 2 Platz von allen hessischen Grundsicherungsträgern und bei den Frauen auf Platz 1! Auch bundesweit befinden wir uns in der Spitzengruppe der besten 25%. Wichtig war mir immer, dass wir die Menschen nicht durch Druck aus dem Leistungsbezug bringen, sondern indem wir sie fördern. Auch bei der sog. Aktivierungsquote, also dem Anteil der Personen, die an Maßnahmen teilnehmen, ist das KJC über die letzten Jahre immer auf einem Spitzenplatz. Und dabei weiß ich, dass wir mit unseren Kooperationspartnern, den Bildungsträgern in der Region, sinnvolle und auch wertschätzende Maßnahmen anbieten.

Spitzenplatz auch bei der Bekämpfung von Kinderarmut

Die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepaketes stellt sich bundesweit wegen der bürokratischen Strukturen des Gesetzes schwierig dar. Umso mehr freue ich mich darüber, dass in meiner Verantwortung hier im Landkreis Marburg-Biedenkopf 2012 und 2013 die höchste Quote der Inanspruchnahme der nicht automatisch ausgezahlten Leistungen, wie z.B. Mittagessen, Lernhilfe, Vereinsbeiträge und Klassenfahrten, von allen Landkreisen und Städten in Hessen zu verzeichnen ist.

Gesundheitsförderung auch für Langzeitarbeitslose

Dass Arbeitslosigkeit häufig auch mit Krankheit einhergeht, ist schon lange bekannt. Beim Landkreis wird dies bei der Betreuung langzeitarbeitsloser Menschen systematisch beachtet und auch Gesundheitsförderung angeboten. So etwa im Projekt comeback@50, welches sich an die über 50 jährigen wendet.

Bildungsarbeit in der Kita

Wie gelingt es, Kindern die für den Schulbesuch notwendigen Fähigkeiten zu vermitteln? Mit dieser Frage beschäftigt sich StaBil – ein Programm für Kindertagesstätten. In Stadtallendorf in drei Kitas gestartet und vom Landkreis unterstützt überzeugt das Programm die dortigen Kitas sehr, da es sich gut in den Kita Alltag integrieren lässt, die Kinder entsprechend ihrem Stand gefördert werden und vor allem die Eltern eingebunden sind. Sehr gut besuchte Elternabende und positive Entwicklungen bei den Kindern, sind die Ergebnisse.

Drei Landkreise in Deutschland sollen Energiewende vormachen

Marburg-Biedenkopf ist einer von drei Landkreisen in ganz Deutschland, die zeigen, dass die Energiewende funktioniert. Bei der Bewerbung hat sich gezeigt, dass im Landkreis schon erste wichtige Weichen gestellt wurden. Jetzt gilt es, die Energiewende wahr werden zu lassen. Dazu muss allerdings auch auf Landes- und Bundesebene etwas passieren. Konkret sorgt der Landkreis für Informationen über die Energiewende, die energetische Sanierung unterstützt die sich gründenden Bioenergiedörfer, hat mit der Energiegenossenschaft ein Instrument zur praktischen Unterstützung des Ausbaus erneuerbarer Energie geschaffen, bringt Unternehmen zusammen, die das Thema bearbeiten wollen, und geht selbst mit einem 50 Millionen Programm bei der energetischen Sanierung der Schulen voran.

Spendenaktion für Ferienaufenthalt von Kindern aus Fukushima erfolgreich

Mehrere Monate wurden Spenden gesammelt. Im Sommer 2012 konnten dann Dank der Spender und vieler Engagierter 18 Kinder und Jugendliche mit ihren 5 Begleitpersonen aus der Präfektur Fukushima fast 3 Wochen Urlaub im Landkreis machen. Der japanische Vizekonsul hat bei der Einweihung des Fukushima Denkmals in Marburg nochmals darauf verwiesen, wie wertvoll es für die Kinder war, unbefangen im Freien zu spielen. Das können sie zu Hause nämlich nicht, wo auch in einer Entfernung von 50 Kilometern zum havarierten Atomkraftwerk mit hohen Strahlenbelastungen gerechnet werden muss.